WEIHNACHTSBRIEF 2010

Dieses Jahr läuft aus mit einem fulminanten Konzept-Gottesdienst in Bippen – in St. Georg. Zwei Wochen zuvor melden sich die exzellenten Akteure: Violonistin mit Bach-Choral aus Duesseldorf! Winnie Finke. Organistin mit Sopran- oder Mezzo-Sopran-Stimme aus Fürstenau. Frau Renate Hundrup. Ein Interpret des australischen Didgeridoo-Horns. Stefan Hanel. Ein Pop-Chor mit Body-Percussion-Einfluessen. Juergen Zimmermann mit den SOLALAs – die diesma ein O-LA-LA auslösten!

ADVENTSKYRIE

Im Licht der Adventskerzen | Erstrahlt unsere Welt in warmen Farben. | Alles sieht schön und bunt aus. | Doch wir wissen, | dass es in den Herzen vieler Menschen anders aussieht. | Und wir kennen unsere eigene Schwäche, | Ratlosigkeit und Kälte. | Deshalb treten wir vor Gott | Und bitten ihn um sein Erbarmen.

Zehn Lesungen war einen Schlag zu viel. Sechs Texte hättens auch getan. Jeder dieser Texte hätte auch für eine einzige besinnliche Stunde gelangt. „DIE BOTSCHAFT“ von Kafka zeigt die dramatische Bemühung, eine Botschaft durch eine Menge hindurch und gegen Widerstände rüberzubringen. Das „MAGNIFIKAT“ des Lukas verweist den Gottsucher an die Erniedrigten und Ausgelieferten. Rainer Schadts Gedanken über Krieg und Frieden leitet die Botschaft an Maria ein. Maria ist im psychologischen Sinne Empfängerin des Wort vom Frieden. Die junge Frau wird das Heilige nicht abwehren. Die Nazis haben das Heilige mit Füßen getreten. Tucholsky ist an diesem Frevel verreckt. Ulla Dallmanns Einspruch gegen solche Frevler zeigt den Mut der Tapferen. Seiterich von PUBLIK-FORUM schildert die Aussichtslosigkeit des Leidens auf Haiti. Kk entwickelt in der Darstellung von KIERKEGAARD die Urform protestantischer Theologie (Selbst Karl Barth zollte ihm Respekt - hätte ihm die Stiefel geputzt!). SKACEL wird eingeleitet mit OFFENBARUNG 20+21. Der Zweite Tod ist hier das endgültige AUS im Gericht für die Frevler. SKACEL hinterfragt dieses AUS. Müsste Gottes Kraft nicht auch im Tode noch die Versöhnung des Frevlers einleiten ...

So ergibt sich folgendes Konzept:

Problem der Botschaft
Die Botschaft des FriedensBoten
In Böses verwickelt werden
Bekennen
Gottes Kraft im Leiden
Gottes Kraft in unserem Tod








Der lehrer des zweiten todes |
auf der langen bank |
entlang der vier geweißten wände |
saßen die kinder | die unlaengst erst starben. |

Nun warteten sie | auf ihren zweiten tod

sie saßen artig da | die händchen im schoss |

still und ganz reglos | so dass man durch die fenster |

die kleinen ketten | des herbstkarusells hörte


Mit dem zarten nacken | lehnten sie sich an die wand |

und warteten auf den lehrer | sie warteten geduldig |

wie zu lebzeiten nie


Da ertönten schritte auf dem gang | der lehrer trat ein |

kam herein ohne gesicht | als gäb's keine schwelle |
und die kinder grüßten schweigend | Und da der tod schon einmal | hinter ihnen lag | erbebte keines vor furcht |

Sie alle wußten | dass einmal wenig ist

AIs er dann aufzurufen begann | nach dem alphabet |

erhob sich eines nach dem anderen | und verließ |

sich leicht verneigend | mit winzigen schritten die klasse

Klein waren sie | Alles schulanfänger.

JAN SKACEL | Tschecheslowakei


Skacel lädt dazu ein, die Überwindung des Todes

zu bedenken. Leben und Versöhnung gehören zu einem Tod,

in dem Gott eingreift.

Eine gesegnete Weihnacht und ein erfreuliches Jahr

2011 wünscht Dir

Heinz-Gerd


P.s. Alle Texte gibt’s nach einer Mail an

heinz-gerd@stoeckel.as.

DVD 1: Camcorder-Material meiner Feiern zum 50.

DVD 2: SURPLUS MP4 – Material mit musikalischen Kostbarkeiten.


Wer den Hals nicht voll bekommen kann, für den habe ich

noch 16 plus 12 GB auf dem Rechner. Bitte Speicher-Medium

bringen oder schicken?












































ROHLFS | Ein Engel traegt Licht in die Graeber
























































LUNDE-TORSETTER | Familien-Idyll?











































VAN GOGH | Saemann bei untergehender Sonne











Josef, kommst aus Davids Haus;

daher bricht der Frieden aus.

Das macht unsre Hoffnung aus

auf Gottes Reich, durch Jesus, Sohn Marias.


Josef, du gehorchst dem Traum,

lebst, was wir erahnen kaum,

und gibst neuem Leben Raum

für’s Himmelreich, durch Jesus, Sohn Marias.


Josef, traust dem Herrscher nicht,

schützt das Kind, der Welten Licht,

das ist unsre Zuversicht

auf Gottes Reich, in Jesus, Sohn Marias.






Josef, gibst den Deinen Kraft

und lebst gute Vaterschaft;

zeigst, was man mit Liebe schafft

für Gottes Reich, durch Jesus, Sohn Marias.


Josef, du bewahrst das Heil;

jetzt schon haben wir dran teil.

Täglich scheint uns Gottes Heil,

das Himmelreich, durch Jesus, Sohn Marias.


..„Josef, lieber Josef mein,

hilf mir wieg’n mein Kindelein.

Gott, der wird dein Lohner sein

im Himmelreich, der Jungfrau Sohn Maria.“