Heinz-Gerd
Stöckel
Fürstenauer
Str. 5
49626 Bippen OT Vechtel

WEIHNACHTSBRIEF
Dienstag,
21. Dez. 2004
Kate
Winslett
heavenly creatures
eternal sunshine
jude
holy
smoke
iris
![]()
Wim
Wenders
Land of Plenty![]()
“In
order to galvanize the public for war,
you have to make the enemy
bigger.”
“Um die Öffentlichkeit für den
Krieg bereit zu machen,
mußt du den Feind größer
und finsterer darstellen.”
Ein Autor des GUARDIAN
behauptet,
dass die US-Politiker AL QUAIDA aufge-
blasen haben.
Es gibt eine alte Tradition,
eine korrupte Welt durch religiöse
Gewalt
zu reinigen (Evangelikale!). In GB wurden
664
Verdächtige festgesetzt und nur 17 wurden
für schuldig
befunden. Paul Wolfowitz.
Ministery for Defence and Foreign
Affairs.
Amerika kämpft gegen das Böse in der Welt.![]()
STOLLEN?
Conditorei
Cafe Burger; Lahr
Original Tiroler Festtagsstollen; Bonnevit,
Fitzens; Österreich
Original Dresdner Stollen Premium;
Bäckerei Konditorei; Emil
Reimann
Dresden-Radebeul
Rosinenstollen; Conditorei
Kreutzkamm; München
©
AITSCHJIE 2004
Words:
Stille, meine Wille; deine Jesus hilft siegen
Katharina Amalia
Dorothea von Schlegel
(born 1697),
trans. Jane Laurie
Borthwick (1813-1897)
(Stille,
meine Wille, dein Jesus hilft siegen);
translated from German to
English
by Jane Laurie Borthwick in
Finlandia
(Jean Julius Christian Sibelius, 1865-1957), 1899
Psalm
46:10
Be still, and know that I am God;
I will be exalted
among the nations,
I will be exalted in the earth!
Be
still, my soul: the Lord is on thy side;
Bear patiently the cross
of grief or pain;
Leave to thy God to order and provide;
In
every change he faithful will remain.
Be still, my soul: thy best,
thy heavenly Friend
Through thorny ways leads to joyful end.
Be
still, my soul: thy God doth undertake
To guide the future as he
has the past.
Thy hope, thy confidence let nothing shake;
All
now mysterious shall be bright at last.
Be still, my soul: the
waves and winds still know
His voice who ruled them while he dwelt
below.
Be still, my soul: when dearest friends depart,
And
all is darkened in the vale of tears,
Then shalt thou better know
His love, His heart,
Who comes to soothe thy sorrow and thy
fears.
Be still, my soul: thy Jesus can repay
From His own
fullness all He takes away.
Be still, my soul; the hour is
hastening on
When we shall be forever with the Lord,
When
disappointment, grief and fear are gone,
Sorrow forgot, love's
purest joys restored.
Be still, my soul; when change and tears are
past,
All safe and blessed, we shall meet at last.![]()
Klaus Seehafer: Was hat denn das mit Gott zu tun? (Gott)
Rosemarie
Sackmann: Zuwanderung und Integration;
VS Verlag; Wiesbaden 2004
©
AITSCHJIE 2004
Heinrich
Heine sprach vom “portable homeland” of the Jew =
To
us, though, it represents the idea that
there is no facet of life
that cannot be
sanctified and turned into the service of God.
Für
uns repräsentiert die Lade/die fahrbare Heimat
die Idee, dass
es keine Facette des Lebens gibt,
das nicht geheiligt werden
kann
und in einen Dienst Gottes verwandelt werden kann.
Eating, drinking,
relationships, the workplace,
the economy and our welfare system.
God
belongs to society as well as to the inwardness
of our
soul. Which is why we need law as
well as love.
Essen,
Trinken, Begegnungen, die Arbeitsstelle,
die Wirtschaft und unser
Wohlfahrtssystem.
Gott gehört sowohl zur Gesellschaft als
auch zur
Seele. Deshalb brauchen wir das Gesetz wie
die Liebe.
Jonathan Sacks; THE
TIMES 04-9
Rabbi: United Hebrew Congregations
of the
commenwealth![]()
BOOKMARKS
ZUM WEIHNACHTSBRIEF
Index
von hgpadre.org/christmasletters/04/
GROßE
HUNGERSNOT IN IRLAND
history_ireland_great_famine_95_10.html
TAGEBUCH
IRLANDjou_diary_04_ireland.html
POETIK
IM
KZ
art_poetry_nemirovsky_04_9.html
MATERIALdiezeit_ireland_material.html
HYMNEN
DER ANGLIKANISCHEN
KIRCHE
mu_cd_bestillmysoul.htm
mu_bestillmysoul_cd.html
©
AITSCHJIE 2004
Ein
Riß tut sich auf in der Anglikanischen Weltkirche. Wer darf
dazugehören. Wer soll von der Lambeth Conference
ausgeschlossen
werden?
Der Konflikt geht zurück auf die
Einführung eines amerikanischen, homosexuellen Bischofs in
Amerika (s. u.). Dagegen haben sich erhoben
die anglikanischen
Kirchen in Uganda, Nigeria oder die Evangelikalen überall auf
der Welt.
Die Anglikanische Kirche ist gespalten über
einen homosexuellen Bischof in Amerika. Die eingesetzte Kommission
unter dem Bischof Eamon fordert die Entschuldigung von der
Amerikanischen Kirche. Sie hat
die Einheit verletzt.
Argumente
27
a)
die Nationalsozialisten jagten die Homosexuellen
b) Homosexuelle
werden wie zuvor die Frauen in solchen Entscheidungen
diskriminiert
c) Alle Menschen sind Gottes Ebenbilder
d) Die
Schöpfungsgeschichte ist eine Erzählung von Menschen und
spiegelt dere Weltsicht
e) Welche Praktiken werden in einigen
Schriftstellen wirklich verurteilt?
f) Dick Cheney ist ein gutes
Beispiel, dass ein Mensch mit einem
Vorurteil durch die
Neigung der Tochter mit dem eigenen Vorurteil
konfrontiert
wird. Oft entsteht erst dann ein offener Geist und mehr
Barmherzigkeit
g) Wer ist das eine Schaf, dem nachzugehen
christliche Pflicht ist?
h) Verletzt die US-Kirche das Gewissen
von anderen Christen?
Norbert
Roth - “Krippe zum Ave Verum”
Krippenbaumeister
in Vils/Tirol
DAS
KIND
Wahrer Leib
sein –das heisst geboren werden
und Kind sein, hilflos und
Neugierig,
bedürftig nach Schutz und Zärtlichkeit.
DAS
BROT
Wahrer Leib
sein – das heisst: Ein Mensch wie Brot sein.
Einer, der
weiss, was Körper, Seele und Geist nötig haben,
was
ihnen lebens-notwendig ist und was ihnen guttut,
sie heilt.
DAS
KREUZ
Wahrer Leib
sein – das heißt sterben.
DER
AUFERSTANDENE
Wahrer
Leib sein – das heißt verwandelt werden.
(s.
Ergänzungen unten zum Vierten Advent)
©
AITSCHJIE 2004
THE
TENDER SIDE OF SOUL
Georgie
Fame last night
Eddie Floyd knock on wood
Louis Prima buona
sera senorita
James Brown night train
The Chiffons he´s
so fine
The Ronettes be my babe
The Chrystals da doo run
run
Staple Singers i´ll take you there
The Isleys work to
do
Cross Section high heel sneekers
Louis Prima buono sera
senorita
The Kingsmen louie louie
The High Numbers zoot zoot
suite
Willy and the Handjive chicken shack
Pretenders chain
gang
mary
The Cascades rhythm of the rain
The
Coasters zing
Jackson 5 abc
The Supremes baby love
Four
Tops can´t help myself
Booker T. & The MG´ S green
onions
Smokey Robinson & The
Miracles mickeys monkey
Sam
& Dave soul man
Jackie Wilson your love keeps liftin´ me
(higher and higher)
sing sing
Ben E. King stand by me
THE
ROUGH SIDE OF SOUL
johnny
shaft
The Passadenas new love
The Passadenas eleven miles an
hour
David Riffin blood donors needed
Cool and the
Gang dujiiii
James Brown popcorn
James Brown Shhhhh! (for a
little while)
Willis Jackson swimmin´s home baby
Lyn
Collins you can´t love me
The Passadenas tribute (ride
on)
The Passadenas somewhere in america
The
Passadenas enchanted lady
Joe Jackson jumpin´ jive
The
Supremes Where did our love go
Diana Ross & The Supremes stop!
in the name of love
Isaak Hayes theme from “shaft”
Joe
Jackson (medley live) ROCKPALAST 1983
uptight - tears of a clown
-
i´m gonna make you love me
Joe Jackson (medley
live) ROCKPALAST 1983
how sweet it is to be loved by you –
heatwave -
uptight
Abspann Joe Jackson ROCKPALAST 1983 alan
bangs wdr 2
©
AITSCHJIE 2004
Predigt
über Offb. 21, 1-7
Pastor Albers; Emeritus Quakenbrück
Anleiten
soll uns dabei heute ein Abschnitt aus der Offb des Johannes im
vorletzten Kapitel der Bibel:
-TEXT-
Was für eine Schau!
Was für eine Vision!
Da tauchen Bilder auf, die alle Grenzen
und Horizonte sprengen. Auf den ersten Blick sind es Bilder in einer
ungreifbaren Ferne, unendlich fern, aber auch sehr unwirklich. Aber
wenn ich die Augen schließe und mich hineinträume in diese
Bilder, dann beginnen sie plötzlich, sich zu bewegen. Dann
kommen sie näher. Und es ist, wie wenn ich in einer sternklaren
Nacht auf einem Berg stehe: tief unter mir die Dörfer mit den
Lichtern der Menschen, und über mir die Lichter des Himmels,
unvermittelt nahe.
Ich wende mich in die vier Richtungen des
Himmels, und an allen Ecken und Enden leuchten die Sterne – und
als breiter Strom ergießt sich die Milchstraße über
den Horizont, wie Glas oder Silber. Und die Gestirne tropfen wie
Perlen aus der Nacht, und die Sternbilder sind wie Tore. Und ich:
mittendrin.
Neuer Himmel, neue Erde!
Das reicht weit über
mein kleines Leben, meinen Horizont hinaus. Ist es nur ein
Nachttraum, der verschwimmt und vergeht, wenn das Licht es Tages
wieder scheint?
Oder kommt hier in den Blick, was wir im
Grunde alle ersehnen? Nach so vielen Höllen endlich der Himmel,
nach soviel Leid und Tränen endlich befreites Lachen und nicht
mehr endende Freude. Johannes jedenfalls sieht die Welt in einem Bild
der Vollendung wie sie Menschen nicht bewerkstelligen können.
Und
in der Deutung spricht Gott: “Siehe, ich mache alles neu!”
Das ist die eigentliche Überschrift über diesen Abschnitt,
ja vielleicht über das ganze Buch der Offenbarung des Johannes.
Die Bilder vom neuen Himmel und der neuen Erde überfordern die
Erklärer. Auch mit dem neuen Jerusalem hat man es nicht ganz
leicht.
“Und ich sah die heilige Stadt, das neue
Jerusalem,
von Gott aus dem Himmel herabkommen,
bereitet
wie eine geschückte Braut für ihren Mann.”
In
einer ganz alten Lutherbibel gibt es hierzu eine Illustration:
Ein
Engel steht auf einem Berg, neben ihm der Seher Johannes, dem der
Engel die vom Himmel herabgekommene Stadt Jerusalem zeigt. Eine Stadt
mit Mahern, Türmen, alles wohlgeordnet, spätmittelalterlicher
Vorstellung entsprechend, aber auch für uns heute noch
Geborgenheit ausstrahlend. Dennoch, man muß es zugeben –
auch ein wenig fremd.
Besser erreicht uns vielleicht das Bild
von der “Hütte Gottes beiden Menschen”, das der
Engel in seiner Deutung gebraucht. Gott soll so selbstverständlich
unter uns sein, wie jemand, mit dem wir in einem Hause oder in einer
Straße wohnen. Wie einer, der mit uns im gleichen Dorf zu Hause
ist. So nah wird er sein, und selbstverstadlich und unbezweifelbar
werden wir in seiner Gegenwart leben.
Es wird dann erläutert,
was das für uns bedeutet:
“Der Tod wird nicht mehr
sein, noch Leid, noch Geschrei
noch Schmerz wird mehr sein.”
.......
Wir
haben gehört, wie umfassend die Hoffnung des Sehers ist und wie
sie eben auch den einzelnen zu trösten vermag. Gewiss gibt es
heute viele unter uns, die sich darauf nicht einlassen können –
oder sage ich´s vorsichtiger, die sich (noch nicht) einlassen
mögen. Eigentlich möchten sie ganz für sich allein
sein mit ihrem Leid und jedenfalls nachther (oder am Nachmittag) noch
lange am Grabe ihrer Lieben verweilen. wir brauchen eben immer wieder
auch Raum und Zeit für unsere Trauer – und keiner soll uns
da zu nahe treten.
Aber dürfen wir dabei stehen
bleiben?
Müssen wir nicht auch lernen loszulassen?
Unser Glaube an den Auferstandenen kann uns dabei helfen. Seit ihm und mit ihm gibt es die Erfahrung, das Menschen aus dem Bann des Todes befreit werden. Er kennt unsere Tränen und ist imstande, sie zu trocknen. Und wenn einer nicht weiß, wo er hin soll mit seinem Schmerz angesichts eines scheinbar sinnlosen Todes, - er kann helfen, wieder zu leben nach dem Tod und mit dem Tod. Und wir anderen können ihm /ihr vielleicht helfen, mit dem Leid umzugehen und den Tod hinter sich zu lassen und sich dem Leben zuzuwenden.
Es
wird uns zugemutet, solange wir leben, eine Spannung auszuhalten
zwischen dem triumphierenden “Es ist geschehen”
(6a) und dem seufzenden Wort des Sehers am Ende der Offenbarung:
“Amen, ja, komm, Herr Jesus! (22,20).”
In unserem
Abschnitt sehe ich diese Spannung ausgedrückt in dem Bild vom
Durstigen, der kämpft ums Überwinden. Wer Durst hat spürt
den Mangel und möchte ihn löschen. Es gilt also, sich
gleichsam den Durst nicht austreiben zu lassen und doch nicht einfach
darin zu versinken, sondern noch etwas zu erwarten – von Gott
und von den Menschen, in denen er begegnet.
Wer
sich einlässt auf ein Leben in solcher Erwartung, dessen ´Durst´
wird zwar in und von diesem Leben niemals ganz gestillt, aber er wird
doch genug bekommen immer wieder gleichsam “einen Schluck
vorweg”, um nicht zu “verdursten”. Hier sehe ich
auch eine Verbindung zum Heiligen Abendmahl, das wir gleich
miteinander feiern werden. Es will uns einen “Vorgeschmack”
des künftigen Festmahls im Reiche Gottes geben und uns aufs neue
als Schwestern und Brüder verbinden.
Hungrig und durstig
werden wir bleiben ein Leben lang – bis wir ankommen in der
Stadt Gottes, die gebaut ist aus Gnade, an deren Toren keine Ausweise
verlangt werden, - die sich vielmehr allen auftut, die nur den Namen
Christus nennen und sich auf IHN berufen.
Ich traue es der Gnade
Gottes zu, dass die, die wir im zu Ende gehenden Kirchenjahr zu Grabe
getragen haben, bei ihm ankamen.
Und
wenn wir gleich beim Abendmahl das
“Heilig, heilig, heilig
ist Gott,
der Herr Zebaoth” und das
“Christe, du
Lamm Gottes,
der du trägst die Sünd der Welt..”
singen,
dann sind wir ganz nah bei ihnen.
Vielleicht
gelingt uns dann der Glaube, der da bekennt:
Solange wir leben ist
Gott bei uns;
und wenn wir sterben, sind wir bei IHM. AMEN.
©
AITSCHJIE 2004
AITSCH
JIE am Vierten Advent – Bippen – 04
Welche
Erwägungen und Konzepte gibt
es zur Gott-Sohnschaft im Neuen
Testament?
Bei Paulus
bekennt sich Gott zum Gekreuzigten. Aus dem Tod heraus
nimmt er
ihn auf in den Himmel. In der Auferstehung wird deutlich,
dass
dieser Jesus Christus Gottes Sohn ist (Rm 1,3)
Anderen ist
später ein sichtbares Zeichen wichtig. In der Taufe hat Gott
Jesus zu seinem Sohn erklärt. Seine Taufe drückt aus, dass
er zu Gott gehört. Bei Markus wird der Unterschied zu unser
aller Taufe hervorgehoben: Eine Stimme aus dem Himmel sagt: “Du
bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen (Mc 1,11).”
Ist also der erwachsene Jesus zum Sohn Gottes adoptiert worden?
Lukas
- wie gehört - sieht die Einheit Gott und Jesus in seiner Geburt
geschehen. Er erzählt die Gottwerdung in der Krippe. Gottes Sohn
kommt als ein schrumpeliges, schreiendes, hilfloses Baby zur Welt. Er
hat eine Mutter wie alle Kinder. Aber er zeigt auch sehr seltsame
Züge,
die
eben oft mit den Verheißungen des Alten Testamentes
übereinstimmen: Die Geburt ohne echte Vaterschaft! Die
Krippe!
Die Heiligen drei Könige bei Mattäus. Er findet
keinen heimeligen Ort in der Krippe. Die Politik reagiert, da sie ihn
als Konkurrenten wittert.
Wie in der Ukraine werden schmutzige
Tricks gegen dieses Kind angewandt.
Dann ist da Johannes. Er verlegt die Zeit an dem Jesus zum Sohn Gottes wurde vor unsere Zeit. Er ist das Wort - der Logos - der vor der Schaffung der Welt war. Das Wort Gottes war vor aller Zeit bei Gott.
Gottes
Nähe in der Auferstehung!
Gottes Geburt inmitten von Liebe
und Stroh
Seine
Ausrufung bei des Taufe des Erwachsenen.
Eine Vollmacht vor aller
Zeit.
Wie heute war es kaum vorstellbar, dass Gott in diese
Gottlosigkeit ohne
Probleme hineingeboren werden kann. Die Liebe
der Mutter ist natürlich und nachvollziehbar. Aber spätestens
auf seinem Weg gen Jerusalem
ist sie mit ihrem Verständnis am
Ende.
Wie
kann Gott - der Barmherzige und der Allmächtige -
in einem
Menschen, der ein schrumpeliges Kind war, in die Welt kommen.
© AITSCHJIE 2004
Eindrücke
aus dem letzten Jahr aus Vechtel
wie in den voraufgehenden
Jahren konnten verschiedene Highlights genossen werden.
Enkhuizen/Ijssel im Winter – Trauungen auf dem Lande - ein
Urlbaub auf dem Bike in Irland – Kinderfreizeit –
Dorfleben..
Zwei Highlights aus meinem Irland –
Tagebuch:
Ich komme nach Clonakilty. Zum erstenmal! Außer
Atem – nach einem 35-Mile-Bike-Ride! Das B&B liegt 5
Minuten vom Stadtkern. Das B&B liegt an einem Hügel. Unten
ist ein See zu sehen, der eigentlich ein Ausläufer der
Nordsee/Golfstrom ist. Nach zwei Tagen ohne Abendessen habe ich
Hunger auf ein gutes Menue.
Im Werbeblatt sehe ich “GLEESONS” und ihr Sea-Food-Chowder. Jedoch erblicke ich “GLEESONS” auch nach dem zweiten Umkreisen des Städtchens nicht. Nun folge ich meiner Intuition. Ich wähle auf derHauptstraße “MALT HOUSE GRANARY” on Ashe Street. Was erwartet mich? Ein brutzelndes Fleischstück? Pasta? Zunächsteinmal sehe ich ein Lächeln und ein verständiges Nicken. Ein heimelndes “Welcome!” Ich ordere eine Tomatensuppe.
Auf der Oberfläche schwimmt ein grüner Schweif. Parmesan ist drübergestreut. Sie schmeckt nicht nur nach Tomatensuppe. Der Fisch – Lachs - ist deutlich zu schmecken. Kein befremdlicher Beigeschmack. Der Schweif ist Spinat. Delicious, great, köstlich, göttlich ..
Meine Gedanken schweifen zu einer Paella, die ich mit FreundInnen in Burgthann bereitete und zur Fischsuppe zum Vierzigsten. Beides währte wohl einen ganzen Tag. Diese Suppe hier im “MALT HOUSE” ist köstlich. Du schmeckst den ganzen Fisch, obwohl dies auch eine Tomatensuppe ist. Gorgeous. Ich möchte weinen oder schreien. Beste oder zweitbeste Suppe in meinem Leben.
Ich frage die Bedienung, ob dieses Restaurant zwei oder drei Sterne besitzt? Nach zehn Minuten läuft die Köchin durch den Laden und die beiden ratschen vor dem Lokal. Sie möchte den Gast sehen, der dieses Lob äußerte. Könnte das ein Prüfer sein? Dann kommt das Fisch-Haupt-Gericht. Schön, dass ich das noch erleben darf! Schade, dass ich so lange auf dieses Ereignis warten mußte – in meinem Leben! Erstaunlich: Sie sind neu in diesem Business! Seit einem halben Jahr offen.
Ich
erinnere mich an das bisherige Spitzengericht in Ireland. McDonnallys
of Bearna. Four-fold-Fish-Menue. Aber dies hier ist besser.
Die
Kartoffel-Torte (tarte) ist überbacken.
Vegetables
(Vätsch!) Die Bohnen sind ein wenig künstlich. Drei Stücke
Zitronen geben mir die Möglichkeit, die Soße aufzupeppen.
Es fehlt mir eine Schuß Weißwein. Er würde das
Bouquet dieser Soße vollenden. Hier liegen zwei Sorten Fisch in
der Soße. Schwertfisch – Lachs. Klasse! Was hat sie ? Mit
dem Fisch gemacht? Fried? Baked? Cooked? Heated? Du mußt lange
arbeiten, um dieses Mahl zuzubereiten! Mancher Koch wird dieses Mahl
nicht ein einziges Mal hinbekommen. Einmal im Leben dieses Mahl
erleben - Perfekt!![]()
Zweites Highlight war das Live-Erlebnis von Steward Agnew im Roisin Dubh (http://www.roisindubh.net/) in Galway.
Hören
sollte man auch den Spiritus Rektor von Steward Agnew aus Kanada: Ron
Sexsmith. Seine letzte CD (Retriever) soll die reifste sein!
Damien
Dempsey (Duke Spezial) beugt sich tief über seine Orgel. Jeder
Griff sitzt. Seine spezielle Technik ist ein Grammophon, dass sein
Orgelspiel mit Kratzen und Knacken wiedergibt. Er schlägt dazu
ein Schlagintrument. Agnew wird das Konzert mit Damien
Dempsey/Belfast und Annete Buckley/Corck bestreiten. Stewart Agnew
und seine akustische Gitarre klingen wie Bruce Springsteen. Tiefe
Texte. Gute Bühnenpräsenz. Und alle drei harmonieren
prächtig. Jeder für sich ein Gigant auf dem Instrument.
Stewart
Agnew released his second album on Fri 7th May. Titled "Songs
from the Gas Station", the album was recorded in The Gas Station
Studio in Toronto in November 2003 with a host of Canada's finest
musicians and features guest vocals and piano from one of Stewart's
favourite songwriters, Ron Sexsmith. Stewart chose the studio on
Ron's advice and never looked back. Recording live in the studio with
everyone in close proximity, Stewart has produced an album
reminiscent of early Crosby Stills Nash and Young or Springsteen's
"Darkness On The Edge Of Town." Sexsmith stalwarts Tim
Bovaconti, Don Kerr, and Peter Murray provided the backing and much
much more, lending the album a laid back feel and sound so often
missing in overproduced releases these days, Stewart sold over 3,000
copies of his debut album "Tailor Made" at live gigs alone
and without any distribution. His other recording, an EP entitled
"First Draft" was also available at gigs only and the one
off run of 500 copies were all sold on his 26 date tour with Damien
Dempsey. Stewart and his acoustic guitar will be taking to the road
again in October and November on a 25 date Irish tour accompanied by
Corks finest Annette Buckley on piano. The wonderful Duke Special
will open the show each evening. See them in the Roisin Dubh with
special guest Maighread Nelligan on October 19th.
Altervativen
zum Soul aus Irland:
Stewart Agnew: Tailor Made
Stewart
Agnew: Songs from the gasstation
The Frames: Setlist
The
Frames: Dance the Devil
©
AITSCHJIE 2004
Weniger
angenehm waren zwei Bewerbungen in Partnerkirchen. Vakante Gemeinden
wurden mir in Thüringen und Bayern gemeldet. In beiden Fällen
waren die Kirchenbehörden zur Aufnahme von Verhandlungen nicht
zu bewegen.![]()
Daniel
Göske
beschließt
diesen großartigen
Band mit einem der letzten Gedichte (Melevilles):
Oft träumen
wir in müßiger
Stunde
Von manch einem kühnen, luftigen Plan.
Doch um Form zu geben, Leben zu schaffen,
Muss sich gar Ungleiches paaren und treffen:
Schmelzende Flammen – kühlende Winde;
Bedrückte Geduld – freudige Kraft;
Demut – jedoch auch Hoffart und Stolz;
Fleiß und Instinkt; Liebe und Hass;
Frechheit und Andacht. All das muss
verschmelzen
Mit Jakobs Seele in mystischer Brunst,
Um mit dem Engel zu ringen – der Kunst.
Das ist auch ein Testament und eine Beschreibung seines Schriftstell-erlebens. Heute wissen wir, dass er den Kampf mit dem Engel bestanden hat, aber wir wissen nicht, ob er das wusste.
Herman Melville: Ein
Leben. Briefe und Tagebücher;
hrsg. von Daniel Göske;
aus dem Englischen von
Werner Schmitz und Daniel Göske
; Hanser Verlag, 2004; 883 S., 34,90 €
Einige soulige
Minuten oder Stunden wünsche ich mit den
anliegenden
Zusammenstellungen zum Thema „Soul“.
Auf ein friedlicheres
Jahr 2005 hoffend -
für
die Welt; uns alle; Dich und Deine Lieben verbleibt:
Heinz-Gerd Stöckel / heinz-gerd@stoeckel.as
© AITSCHJIE 2004