SOLALA
SCHALL
&
HAUCH
SCHALL
& HAUCH
Die legendaeren Auftritte des
Bippener Chores SOLALA
IN
TURNHALLEN – IN WERKHALLEN – IN CHURCHHOUSES
JUERGEN
ZIMMERMANNS GANG
EXSTASE DURCH BODY PERCUSSION
AB OKTOBER 2009
PROG & TERMINE

JUERGEN
ZIMMERMANN
CHORLEITUNG
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SCHALL
& HAUCH -
2009 - PROG Caminando va: ein Tempo-Lied (!)im Rumba-Bolero-Rhythmus; Wechselgesang zwischen Frauen- and Maennerstimmen; mit den Perkussionisten ausbauen (kleine Solopassage, dazu begleiten die Maenner mit einem Bassmotiv) Chirpy Cheep: (Hitmelodie / hymnologisches Gedaechtnis' - evt. im Konzert „Testaktion" mit Publikum = ich singe an and welches Echo kommt...) deutscher Text Bowie Stimmperkussion (als Variante zum Booster-Set); einstimmig mit Ruf-Echo-Teil zwischen Frauen- and Maennerstimmen - zweiter Durchgang gemischte Stimmen, die Ruf-Teile einstimmig, Echo-Teile im dreistimmigen Satz.
The
river is flowing: mystisch-archaische Atmosphere and
Entfaltung einer Melodie / - Stammestrommeln (archaischer
Rhythmus), Ocean-Drum, evt. auch ”das Gewitter” als
Aktion mit Koerperperkussion (keine Akkord-Gitarre); einstimmig
singen mit Boomwhacker-Begleitung; dann Tonartwechsel und
vierstimmiger Satz (aufbluehen), verhallen im Summen und mit
Hirtenfloete Traenen im Ocean: Einen Pop-Song in einer Art Psalm-Gesang praesentieren: die 1. Strophe einstimmig (rhythmisch streng akzentuiert!) ohne Akkordbegleitung, aber mit archaischen Trommelmotiv unterlegt; 2. and 3. Strophe mit Gitarrenakkorden sowie “Fanfaren-Stimmen” erweitert. Sanna sannanina : ein Hosianna, eine Gospel- Stimmung; durchkomponierter Teil (dreistimmig) zu Beginn mit rhythmischer Prasenz, dann vierstimmiger Satz als Steigerung mit rhythmischer Begleitung and Improvisation Faden des Lebens : eine besinnliche Textbotschaft, ein meditatives Arrangement (,Geisterinstrumente' wie Flexaton, Spiraltrommel ..., Keyboard-Sound, Fluesterchor); wichtiger Kontrast zu den vielen rhythmisch treibenden Stuecken The power plant : das einzige Stueck im Dreiviertel-Takt; ohne Text, nur mit einer Silbe gesungen; von der einstimmig vorgetragenen Melodie zum dreistimmigen Chorsatz; als rhythmisches wie auch optisches Element Taktbegleitung mit dem Besenstiel (,Alpler-Schlagzeug'), im Konzert als dreistimmige ,Schau-Einlage' (von den Perkussionisten) Vogel der Nacht : ein „Sehnsuchts-Schlager" (der Mond wird angeheult - Lichtatmosphare / evt. ein Mondlampion ueber der Buehne); die Heul-Melodie auf Kazoos oder Kaemmen gesungen, dazu eine Akkordbegleitung mit Boomwhacker, Perkussion... Zabadak : groBe Party-Stimmung, viel Trallala and Rhythmus; Schlagzeug (Disco-Stil kombiniert mit Stammestrommeln), dazu Einsatz der Schuhliiffel (Art “Stadion-Klatschen”), Akkordbegleitung mit den Anklungs, Ruf-and-Echospiel mit bekannten ,Lala's' (mach Art der Stadiongesdnge Publikum evt. mit einbeziehen, Megafon) Siyahamba : suedafrikanischer Gospel / liturgisches Lied - traditionelle Gestaltung = von der einstimmigen Melodie zum vierstimmigen Satz, laut-leise Kontrast, Solopart der Perkussionisten (Hingabe an die Melodie, reine “Stimmungsmache”) Ueber den Wolken: (Hit-Melodie, schon eine Art Volkslied) dreistimmiger Satz (Melodie and zweistimmiger Harmoniegesang); interpretiert als Sambarhythmus mit den Perkussionisten auf den Surdos (im Programm als “Finale”!!) Marmor, Stein and Eisen bricht : Ein Gassenhauer / Volkslied' im schoensten Schlager-dubidu-huhu-Stil gesungen (dreistimmig gemischt), dazu als spezieller Effekt eine Akkordbegleitung mit den Anklungs (und natudich Schlagzeug); im Programm als Bonbon fuer die Zugabe Amazing Grace: zweistimmig mit Kazoos (Dude Isack- Imitation), einstimmig mit Bordunbegleitung (Stimme oder Keyboard), Variante mit deutschem Text (= „ein schoener Tag"); im Programm als Zugabe Segenslied : als Abschluss / Zugabenteil Over my head - Heute hier, morgen dort - Aufstehn, aufeinander zugehn - Calypso Gloria - Dongi dongi ...
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IN CONCERT
Bramsche
Gottesdienst;
Gehrde; Turnhalle; 2. Oktober 20 Uhr
Fuerstenau;
Moebel Richter
Quakenbrueck; Turnhalle 13. November 20 Uhr
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SOLALA
Hier erscheint demnaechst der Text, den SOLALA im Blatt der Fuerstenauer Werbegemeinschaft eroeffentlicht.
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MOEGLICHE
Percussion Quakenbrueck (Sporadisch)
Cantando, Fuerstenau
Baruk, Reggae, Bersenbrueck
Prima Vista, Werningerode
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MOEGLICHE AUFTRITTSORTE
Bippen Bramsche Epe-Malgarten
1 KORNBURG Evangelisches Pfarramt Nbg.-Kornburg zuständig für Ortsteil Kleinschwarzenlohe 2. Pfarrerin Marielise Küffner Adresse Kellermannstr. 17 e, 90455 Nürnberg Telefon 09129/ 26996 E-mail ev.pfarramt@kornburg.com Internet www.evang.kornburg.com
2 MERKENDORF Pfarramt:
3 LANGEOOG Pastor Torsten Both http://www.inselkark.de/Kontakt/both.htm
4 RINTELN Superintendent
Andreas Kühne-Glaser Pfarramt II: Pastorin
Astrid Bunselmeyer
5 MORINGEN Pastor Dirk Grundmann, Kirchstr. 7, 37186 Moringen, 05554-411
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Kinderzeltlager
Hullersen/
7 WUNSTORF Uwe Rumberg http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Uwe_Rumberg
Pfarramt:
Pastorin Ulrike Schimmelpfeng,
8 NORDEN http://www.nordwestreisemagazin.de/kirchtuerme/norden/
Pastor Martin Specht Selden Rüst 9, Tel.Nr.: 04931 - 16 84 70, Fax.Nr.: 04931 - 93 64 71; Email: Pastor.Specht@ewetel.net
9 BORKUM
Pastor
Carsten Wittwer
10 Walsrode - BISPINGEN http://cms.heidekirchen.de/pages/
Ottomar Fricke Ev.-luth.
Pfarramt Tel.: 05194-7345 E-Mail: kg.bispingen@web.de
Pastor
Reinhard Surendorff
12
LOCCUM
http://search.freefind.com/
http://www.rpi-loccum.de/schhaf.html
13 TWIST „Ulli“ Ev. Luth. Nazareth Kirchengemeinde TwistPastor
Ulrich Hirndorf
14 BÖRSTEL http://www.stiftbörstel.de/Boerstel
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CHOR KNOW HOW
Zimmermann,
Juergen: Juba. Die Welt der Zimmermann,
Juergen: Charivari,
http://www.fidula.de/tagung2006/akbeschreibg.htm
http://www.percussion-onlineshop.de/
http://www.4insiders.de/buecher/
Body
Percussion – Rhythmus erfahren Lit.: Reinhard Flatischler, Die vergessene Macht des Rhythmus, Synthesis, 1988 Werner Pütz (Hrsg.), Musik und Körper, Musikpädagogische Forschung, Band 11, Die blaue Eule, 1990 Jürgen Zimmermann, JUBA, Die Welt der Körperpercussion, Fidula, 2000
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SOLALA
Diesen
Artikel finden Sie unter:
http://www.bkr-net.de/information/noz_print/bkr/16399139.html Singen
über viele Grenzen hinweg Es wird mindestens so viel gelacht wie gesungen: Seit einem Jahr probt der Singkreis unter der musikalischen Leitung von Jürgen Zimmermann alle zwei Wochen im evangelischen Gemeindehaus in Bippen. Dass es bisweilen recht unkonventionell zugeht, ist gewollt: Kammblasen gehört ebenso zum Programm wie das "Auf-die-Schenkel-Klopfen". Es ist eine sehr gemischte Gruppe, die sich regelmäßig zusammenfindet. Nicht nur stimmlich. Der Singkreis ist konfessionsübergreifend, die Mitglieder kommen aus Bippen und Berge, einen Altersunterschied von mehr als 50 Jahren gibt es. Allen gemeinsam ist jedoch die Freude am Singen, am Spielen mit Melodien, mit Stimmlagen, am Ausprobieren von Stilmitteln. Den letzten großen Auftritt hatte der Singkreis beim Weltgebetstag in der St.-Georg-Kirche in Bippen, wo er mit seiner Ausdruckskraft die Zuhörer beeindruckte. Und das ist auch einer von den Aspekten, die Jürgen Zimmermann bei seiner Arbeit wichtig sind, die er auch bei Singkreisen in der Georgsgemeinde in Badbergen und in St. Petrus in Quakenbrück erprobt hat. Die Ausdruckskraft bei der Liedinterpretation des Singkreises soll "Emotionen bei den Zuhörern wecken, egal ob negativ oder positiv". Letzteres ist natürlich besser, aber langweilig und eintönig soll es auf keinen Fall sein, weder bei den Auftritten noch bei den Proben. Und da geht die sprichwörtliche Post ab. Mal gibt Jürgen Zimmermann mit individuellen Interpretationen wie etwa der akustisch und mimisch brillanten Darstellung von "Prosecco-Lerchen" den Alleinunterhalter. Dann ist wieder die Gruppe gefragt, etwa beim Einsatz von "Kla, Pa, Sta und Ha", was so viel bedeutet wie Klatschen mit den Händen, Patschen auf die Oberschenkel, Stampfen mit den Füßen und "Ha-ha" singen, um die Lungen zu entleeren. Das alles bietet zwar Situationskomik und Spaß, bringt aber auch Rhythmusgefühl und Lockerheit für Körper und Stimme. Auf klassische Chorprobenbesucher mögen die unorthodoxen Methoden des Diplom-Kulturpädagogen Jürgen Zimmermann überraschend wirken, aber seine langjährigen Erfahrungen in der Theaterarbeit, mit Kirchenmusik und seine therapeutische Arbeit im Krankenhaus in Quakenbrück kommen den Teilnehmern des Singkreises sichtlich und hörbar zugute. Dazu gehört auch das Blasen auf dem Kamm, womit er die Teilnehmer zu Höchstleistungen motiviert, egal ob es die fliegenden Hummeln von Rimski-Korsakow sind, "In the summertime" oder das "Manamana" der Muppets. Spaß, Spieltrieb und poppig-bunte Kämme heben die Stimmung und treiben die Sänger zu Höhenflügen. Und auf einmal singen alle hochkonzentriert und mit freigelachten Atemwegen "Über den Wolken" von Reinhard Mey und einen mehrstimmigen Gospelsong zu den Gitarrenklängen von Jürgen Zimmermann. Das klingt dann richtig toll, und das Hörgefühl ist ein verdientes Erfolgserlebnis. Neben den regelmäßigen Proben werden bereits die nächsten öffentlichen Auftritte geplant. --------------------------------------------------------
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SOLALA & FILME
1 „WIE IM HIMMEL“
2 „HEIMATKLAENGE“ Die Dokumentation begleitet drei alpenländische Stimm-Artisten und fängt damit den aktuellen Status des Jodelgesangs ein. Die Musiker experimentieren mit heimischen und fremden Traditionen und versuchen auf diese Weise die traditionelle Musik weiterzuentwickeln bzw. neu zu definieren. Die gebürtige Amerikanerin Erika Stucky vermischt zum Beispiel den Jodelgesang mit englischen Texten und schafft so völlig unkonventionelle Variationen. Noldi Alder hat sich nach großen Erfolgen mit seiner Band "Alder Buebe" ganz der Weiterentwicklung des Gesangs verschrieben. Christian Zehnder konnte als gelernter Logopäde schließlich wichtige Akzente im Jodelgesang setzen. Eine Amerikanerin im Wallis macht aus der Folklore des Jodelns eine theatrale Musikshow. Ein Volksmusiker treibt das Naturjodeln in unbekannte Sphären und ein Stimmpädagoge verbindet die Schweizer Vokaltradition mit der Obertonmusik der mongolischen Steppe. Stefan Schwietert porträtiert drei der bekanntesten Schweizer Künstler einer Musikform, die hierzulande vor allem mit Alphorn, Bergidylle und Lederhosen in Verbindung gebracht werden. Zwischen Heimatgefühl, Selbstwahrnehmung und Experimentierfreude präsentiert der versierte Filmemacher eine eigenwillige Musikform, die mehr bietet als erwartet, und setzt dabei seine Reihe ungewöhnlicher Klangporträts fort. Schon der große Komiker Loriot konnte sich eine Satire auf die alpine Gesangsextravaganz des Jodelns nicht verkneifen und sorgte mit seinem Sketch "Das Jodeldiplom" für herzhafte Lacher auf bundesdeutschen Sofas. Ein Beweis dafür, wie schwer es ist für Außenstehende, also für Menschen, die nicht in der alpinen Folklore verhaftet sind, sich mit dieser besonderen Form des Gesangs anzufreunden. Dass dahinter weit mehr steckt als nur sinnlose Vokalinjurien und für Touristen erstelltes Berggeheul, erscheint vielen als abwegig. Ein gefundenes Fressen also für den Dokumentarfilmer Stefan Schwietert, der sich mit ungewöhnlichen Musikporträts bereits einen Namen gemacht hat. Nach zwei Filmen über das Akkordeon (Accordion Tribe und El Acordeon del diablo) sowie zwei Jazz-Filmen (A Tickle in the Heart und Voyage Oriental) wendete sich der Schweizer bereits mit Das Alphorn (2003) mehr den lokalen Klangwelten zu. Wer sein imposantes Werk kennt, wundert sich nicht, wenn der vielfach ausgezeichnete Regisseur auch der Schweizer Folklore-Musik gänzlich neue und faszinierende Seiten abgewinnen kann. Dass Mundart-Gesang, Jodeln und Popmusik zusammenpassen können, bewies schon der Österreicher Hubert von Goisern mit seinen Alpinkatzen. Doch Schwietert bleibt auf eidgenössischen Seite der Alpen, wo er im Wallis zunächst die ungewöhnliche Stimmkünstlerin Erika Stucky besucht. Die hat zwar amerikanische Wurzeln, zog aber mit acht Jahren ins idyllische Morel und vereint nun amerikanische Elemente mit der ortsansässigen Gesangskultur. Sie verbindet Moritaten, Volkslieder, Jazz, Pop und natürlich gewaltige Stimmbandkollagen allein oder im Duett miteinander und eroberte sich mit schrägen Videos nicht nur das Herz ihrer Tochter sondern auch die einer festen Fangemeinde. Die hofft bei jedem neuen Auftritt auf neue Brüche und Wiedervereinigungen bekannter Traditionen und musikalischer Konventionen, die sich auch mal mit Babyweinen oder Vogelgeschreien duellieren. Die Stimmakrobatin bietet eine wahnwitzige Bühnenshow, der man die Verschmelzung der kulturellen Wurzeln (Schweiz und USA) sofort anmerkt. Dem Bild von Alphörnern, Sennenkäppi und Hudigäägeler hätte Noldi Alder früher schon eher entsprochen. Der Appenzeller entspringt einer bekannten Volksmusikfamilie und hat zusammen mit seinen Brüdern in der Formation "Alder Buebe" bereits große Erfolge gefeiert. Deshalb traut man ihm eine Ausbildung in Klassischer Musik und Violine erst gar nicht zu. Doch die Begrenztheit der Volksmusik verleitete ihn, sich dem Naturjodeln zu widmen, dem er seit 15 Jahren nun fortwährend neue Seiten abgewinnen kann. Alder zelebriert das Experiment der Rückführung zu den Wurzeln und reflektiert die kulturelle Tradition, das Verwurzeltsein in Landschaft, Bauerntum, Beschaulichkeit bis hin zu einer spirituellen Meditation. Gleichzeitig tritt er erweitert er den Bezugsrahmen seiner Kunst, was ihm im Kreise der Familie nicht nur Wohlwollen einbringt. Und da ist noch Christian Zehnder, der gemeinsam mit dem Bläser Balthasar Streiff das Duo "Stimmhorn" bildet. Zehnder, ein gelernter Stimmpädagoge, experimentiert nicht nur mit Jodeln, er hat sich im ganzen Musikkosmos umgesehen und den Obertongesang der mongolischen Steppen für sich entdeckt. Schwietert begleitet ihn auf eine Reise, wo er an einem Treffen bekannter mongolischer und sibirischer Obertonmusiker teilnimmt und das Publikum mit seinem Können in Erstaunen versetzt. Da werden Erinnerungen an Rocco Belics faszinierendes Porträt Genghis Blues (1999) wach. Gerade Christian Zehnders mutiger Umgang mit scheinbar zusammenhangslosen Nischenformen der Vokalmusik sorgt für ein tieferes Verständnis für das Streben nach Neuerung und eine große Faszination für diese besondere Form der Musik. Schwieterts Porträt der drei bekanntesten Schweizer Jodelkünstler widerspricht dem gängigen Umgang mit einer Kunstform, die selbst in der Schweiz vielerorts belächelt wird. Vielmehr beobachtet der Filmemacher die Künstler hautnah bei der Schaffung einer ganz eigenen musikalischen Sprache, die progressiver nicht sein kann. Im Dreiecksverhältnis von Landschaft Musik und Mensch sucht Schwietert nach den Motiven und Motivationen der Protagonisten. Er berauscht mit monumentalen Bergbildern, um sich gleich darauf in die Enge einer Gaststube zurückzuziehen, und verbindet Andacht mit Naturverbundenheit. Mit seinem typischen Hang zu leiser Komik nähert er sich verschiedenen Erklärungen für die Entstehung des Jodelns, vom Urschrei bis zur helvetischen Naturreligion. Plötzlich wird aus dem Musikerporträt ein Essay über Heimat, Selbstfindung, Identität, Inspiration, Leben und Tod, das sich bald wieder anderen Themen widmet wie Globalisierung, Kommunikation, und Generationenkonflikte. Damit demonstriert Schwietert die Lebendigkeit dieser Musik und gießt sie in kräftige Bilder (Kamera: Pio Corradi), die durch Archivmaterial ergänzt werden. Einmal mehr demonstriert Schwietert sein Können, faszinierende Einblicke in ungewöhnliche Musikwelten zu geben. Sein beeindruckendes Klangerlebnis pendelt zwischen sperriger Dissonanz und melodiösem Gleichklang, skurrilen Menschen und emotionalen Begegnungen in bewegenden Bildern. Sein Verdienst ist die Schaffung von Verständnis und Spannung, die dafür schon auf der diesjährigen Berlinale als auch auf dem Münchener Dokumentarfilmfest für überraschte und beschwingte Gesichter nach den Vorführungen sorgte. Die Preise, die er für Heimatklänge bereits erhielt, beweisen, was der Filmemacher in seiner Dokumentation feststellt: Jodeln rocks!
3 „WILLKOMMEN IM WESTERWALD“
http://www.inside-digital.de/
http://www.kino.de/kinofilm/
http://www.daserste.de/filmmittwoch/
Katja, nicht ahnend, dass Dorfpolizist Ulli (Johann von Bülow) ihr seit der Grundschule verfallen ist, verliebt sich in Ahmad, der sich einige Missverständnisse und Intrigen später prompt in der Abschiebehaft wiederfindet. Mindestens so schön wie die Geschichte ist die liebevolle Umsetzung durch Tomy Wiegand, der schon in "Fußball ist unser Leben" viel Gespür für regionale Spezialitäten bewiesen hat. Während Egon Werdins Bildgestaltung eine mitunter fast schon kitschige Hommage an das enorm fotogene rechtsrheinische Mittelgebirge ist, sorgen kleine Einschübe immer wieder für weiteres Augenzwinkern. Außerdem vermittelt die Musik von Warner Poland und Wolfgang Glum unglaublich viel Lebensfreude. Aber das Beste sind die Nebenfiguren. Während Lisa Martinek und Pasquale Aleardi zwar ein jederzeit überzeugendes und außerdem ausgesprochen hübsches Paar sind, dessen Spiel aber naturgemäß durch die Konventionen des Genres bestimmt wird, macht Johann von Bülow eine Menge aus seiner Rolle als "Sheriff", der seinen Job riskiert, als er Ahmad versteckt. Auchdie Auftritte von Lambert Hamel als Bürgermeister Bullwieser (Ullis Vater) können sich sehen lassen. Außer dem Leiter (Michael Schreiner) des Asylbewerberheims ist Bullwieser der einzige, der Ahmads Treiben misstrauisch beäugt. Ansonsten hat er aber nichts gegen Ausländer, so lange sie sich integrieren - "Stichwort Leitkultur". Eine wunderbare Sommerromanze mit viel Liebe zum Detail. tpg.
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SO LA LA wurde 2006 in der Kirchengemeinde St. Georg Bippen ins Leben gerufen.
© AitschJie 2009