SOLALA

SCHALL
&
HAUCH






SCHALL & HAUCH
Die legendaeren Auftritte des Bippener Chores
SOLALA
IN TURNHALLEN – IN WERKHALLEN – IN CHURCHHOUSES
JUERGEN ZIMMERMANNS GANG
EXSTASE DURCH BODY PERCUSSION
AB OKTOBER 2009

PROG & TERMINE

















JUERGEN ZIMMERMANN
CHORLEITUNG




















SCHALL & HAUCH - 2009 - PROG


Freude schoner Goetterfunken : eine der bekanntesten Hymnen-Melodien; dazu evt. eine grosse CHARIVARI-Aktion (Heidenlarm als die Werbetrommel ruehren = Aktion mit Kunststoff- and Metalltonnen, dazu ein Groove im Marsch-Rhythmus), die Melodie als Fanfare auf Kazoos and Kaemmen einstimmig schmettern, dann drei- / vierstimmiger Satz mit Text. In Programm als erstes Stueck im Sinne einer „Uberrumpelungs-aktion" ... Auftritt zur Buehne Oh, happy day: Einstimmig / Chorsatz mit Ruf-Echo-Melodie / Gitarre and Booster-Set

Caminando va: ein Tempo-Lied (!)im Rumba-Bolero-Rhythmus; Wechselgesang zwischen Frauen- and Maennerstimmen; mit den Perkussionisten ausbauen (kleine Solopassage, dazu begleiten die Maenner mit einem Bassmotiv) Chirpy Cheep: (Hitmelodie / hymnologisches Gedaechtnis' - evt. im Konzert „Testaktion" mit Publikum = ich singe an and welches Echo kommt...) deutscher Text Bowie Stimmperkussion (als Variante zum Booster-Set); einstimmig mit Ruf-Echo-Teil zwischen Frauen- and Maennerstimmen - zweiter Durchgang gemischte Stimmen, die Ruf-Teile einstimmig, Echo-Teile im dreistimmigen Satz.

The river is flowing: mystisch-archaische Atmosphere and Entfaltung einer Melodie / - Stammestrommeln (archaischer Rhythmus), Ocean-Drum, evt. auch ”das Gewitter” als Aktion mit Koerperperkussion (keine Akkord-Gitarre); einstimmig singen mit Boomwhacker-Begleitung; dann Tonartwechsel und vierstimmiger Satz (aufbluehen), verhallen im Summen und mit Hirtenfloete

Schnackenucks Song: Ein Kanon im Upbeat-Tempo mit Phantasietext, der als Rangelei / Streit zwischen zwei Gruppen interpretiert wird (evt. szenische Idee fuer das Konzert: aus einer scheinbar realen Begebenheit wie einer Rempelei, etwas faellt zu Boden o. a. einen Streit auf der Buehne anfangen, der in die gestaltete Form uebergeht (zwei Gruppen motzen sich an, dann vierstimmige Version...)

Traenen im Ocean: Einen Pop-Song in einer Art Psalm-Gesang praesentieren: die 1. Strophe einstimmig (rhythmisch streng akzentuiert!) ohne Akkordbegleitung, aber mit archaischen Trommelmotiv unterlegt; 2. and 3. Strophe mit Gitarrenakkorden sowie “Fanfaren-Stimmen” erweitert.

Sanna sannanina : ein Hosianna, eine Gospel- Stimmung; durchkomponierter Teil (dreistimmig) zu Beginn mit rhythmischer Prasenz, dann vierstimmiger Satz als Steigerung mit rhythmischer Begleitung and Improvisation

Faden des Lebens : eine besinnliche Textbotschaft, ein meditatives Arrangement (,Geisterinstrumente' wie Flexaton, Spiraltrommel ..., Keyboard-Sound, Fluesterchor); wichtiger Kontrast zu den vielen rhythmisch treibenden Stuecken

The power plant : das einzige Stueck im Dreiviertel-Takt; ohne Text, nur mit einer Silbe gesungen; von der einstimmig vorgetragenen Melodie zum dreistimmigen Chorsatz; als rhythmisches wie auch optisches Element Taktbegleitung mit dem Besenstiel (,Alpler-Schlagzeug'), im Konzert als dreistimmige ,Schau-Einlage' (von den Perkussionisten)

Vogel der Nacht : ein „Sehnsuchts-Schlager" (der Mond wird angeheult - Lichtatmosphare / evt. ein Mondlampion ueber der Buehne); die Heul-Melodie auf Kazoos oder Kaemmen gesungen, dazu eine Akkordbegleitung mit Boomwhacker, Perkussion...

Zabadak : groBe Party-Stimmung, viel Trallala and Rhythmus; Schlagzeug (Disco-Stil kombiniert mit Stammestrommeln), dazu Einsatz der Schuhliiffel (Art “Stadion-Klatschen”), Akkordbegleitung mit den Anklungs, Ruf-and-Echospiel mit bekannten ,Lala's' (mach Art der Stadiongesdnge Publikum evt. mit einbeziehen, Megafon)

Siyahamba : suedafrikanischer Gospel / liturgisches Lied - traditionelle Gestaltung = von der einstimmigen Melodie zum vierstimmigen Satz, laut-leise Kontrast, Solopart der Perkussionisten (Hingabe an die Melodie, reine “Stimmungsmache”)

Ueber den Wolken: (Hit-Melodie, schon eine Art Volkslied) dreistimmiger Satz (Melodie and zweistimmiger Harmoniegesang); interpretiert als Sambarhythmus mit den Perkussionisten auf den Surdos (im Programm als “Finale”!!)

Marmor, Stein and Eisen bricht : Ein Gassenhauer / Volkslied' im schoensten Schlager-dubidu-huhu-Stil gesungen (dreistimmig gemischt), dazu als spezieller Effekt eine Akkordbegleitung mit den Anklungs (und natudich Schlagzeug); im Programm als Bonbon fuer die Zugabe

Amazing Grace: zweistimmig mit Kazoos (Dude Isack- Imitation), einstimmig mit Bordunbegleitung (Stimme oder Keyboard), Variante mit deutschem Text (= „ein schoener Tag"); im Programm als Zugabe

Segenslied : als Abschluss / Zugabenteil

Over my head - Heute hier, morgen dort - Aufstehn, aufeinander zugehn - Calypso Gloria - Dongi dongi ...











IN CONCERT



Bramsche Gottesdienst;
27. September



Gehrde; Turnhalle;

2. Oktober 20 Uhr



Fuerstenau; Moebel Richter
Werkhalle;
30. Oktober 20 Uhr



Quakenbrueck; Turnhalle

13. November 20 Uhr

















SOLALA



Hier erscheint demnaechst der Text, den SOLALA im

Blatt der Fuerstenauer Werbegemeinschaft eroeffentlicht.

















































MOEGLICHE
CROSS OVER PARTNER



Percussion Quakenbrueck (Sporadisch)



Cantando, Fuerstenau



Baruk, Reggae, Bersenbrueck



Prima Vista, Werningerode

www.pipemeetsorgan.de













MOEGLICHE AUFTRITTSORTE



Bippen

Bramsche

Epe-Malgarten



1 KORNBURG

Evangelisches Pfarramt Nbg.-Kornburg

zuständig für Ortsteil Kleinschwarzenlohe

2. Pfarrerin

Marielise Küffner

Adresse

Kellermannstr. 17 e, 90455 Nürnberg

Telefon 09129/ 26996

E-mail ev.pfarramt@kornburg.com

Internet www.evang.kornburg.com



2 MERKENDORF

Pfarramt:
Pfr. Detlef Meyer
Telefon: +49 9826/202
Fax: +49 9826/1290

E-Mail:
pfarramt.merkendorf@arcor.de



3 LANGEOOG

Pastor Torsten Both

http://www.inselkark.de/Kontakt/both.htm


4 RINTELN

Superintendent Andreas Kühne-Glaser
Schlingstraße 8
Silke Sternsdorff, Kirchenkreissekretärin
Telefon 05751/52 66, Fax 05751/1 56 44
E-Mail:
Sup.rinteln@evlka.de

Pfarramt II:

Pastorin Astrid Bunselmeyer
Brennerstraße 30
Karin Lange, Pfarramtssekretärin
Telefon 05751/32 50, Fax 05751/95 94 51
E-Mail:
KG.rinteln.nikolai@evlka.de


5 MORINGEN

Pastor Dirk Grundmann, Kirchstr. 7, 37186 Moringen, 05554-411


6 Kinderzeltlager Hullersen/
Weserbergland

8 bis 12 Jahre, 82 € (Geschwister ermäßigt).
Anmeld
Kgem. Brockum, Tel.: 05443 / 604







7 WUNSTORF

Uwe Rumberg

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Uwe_Rumberg



Pfarramt: Pastorin Ulrike Schimmelpfeng,
Pastor Uwe Rumberg-Schimmelpfeng Bürozeit der Pastoren: Dienstag, 9.00-10.00 Uhr Adresse: Zur Kirche 1, 31535 Neustadt Telefon: 05034-251 Fax: 05034-870696



8 NORDEN

http://www.nordwestreisemagazin.de/kirchtuerme/norden/



Pastor Martin Specht

Selden Rüst 9, Tel.Nr.: 04931 - 16 84 70, Fax.Nr.: 04931 - 93 64 71;

Email: Pastor.Specht@ewetel.net



9 BORKUM



Pastor Carsten Wittwer
Pastorin Margit Tuente
Wilhelm-Bakker-Straße 5
26757 Borkum
Tel.: 04922/912712
Fax: 04922/912714



10 Walsrode - BISPINGEN

http://cms.heidekirchen.de/pages/
nordheide/uebersicht/ole-kerk
-und-st.-antonius-bispingen.php



Ottomar Fricke

Ev.-luth. Pfarramt
Kirchweg 5
29646 Bispingen

Tel.: 05194-7345

E-Mail: kg.bispingen@web.de




11
Hannover

Pastor Reinhard Surendorff

ReinhardSurendorff@compuserve.de
Sekretärin Ute Lühmann



12 LOCCUM
Religionspädagogisches Institut Loccum:
Evelyn Schneider



http://search.freefind.com/
find.html?pid=r&mode=ALL&id=
3000379&query=schneider&SUBMIT=%3E%3E



http://www.rpi-loccum.de/schhaf.html



13 TWIST

Ulli“

Ev. Luth. Nazareth Kirchengemeinde Twist

Pastor Ulrich Hirndorf
Am Kanal 44
49767 Twist
Tel. 05936-2374
Fax 05936-1578



14 BÖRSTEL

http://www.stiftbörstel.de/Boerstel




















CHOR KNOW HOW



http://www.fidula.de/



Der Verlag von Uli Führe; Juergen Zimmermann;

......

Zimmermann, Juergen: Juba. Die Welt der
Körperpercussion. Techniken, Rhythmen, Spiele

Zimmermann, Juergen: Charivari,
Trommeln aus der Provinz; TB



http://www.fidula.de/tagung2006/akbeschreibg.htm



http://www.percussion-onlineshop.de/
product
_info.php/products_id/260



http://www.4insiders.de/buecher/
kategorien/258B9667305B.html



Body Percussion – Rhythmus erfahren
Mit Stimme, Füßen und Händen „befassen“ wir uns mit beat, off-beat, Synkope, Komplementärrhythmik, Konfliktrhythmik, Unterteilungsrhythmik, Wechseltakt, Polymetrik... und werden diese auch auf Perkussionsinstrumenten erklingen lassen.


Lit.: Reinhard Flatischler, Die vergessene Macht des Rhythmus, Synthesis, 1988

Werner Pütz (Hrsg.), Musik und Körper, Musikpädagogische Forschung, Band 11, Die blaue Eule, 1990

Jürgen Zimmermann, JUBA, Die Welt der Körperpercussion, Fidula, 2000
















SOLALA







Bersenbrücker Kreisblatt - 24.04.2007, 14:07 Uhr

Diesen Artikel finden Sie unter: http://www.bkr-net.de/information/noz_print/bkr/16399139.html
Ressort / Ausgabe: Bersenbrücker Kreisblatt
Veröffentlicht am: 24.04.2007
--------------------------------------------------------

Singen über viele Grenzen hinweg
Von Liesel Hoevermann
Bippen/Berge.

Es wird mindestens so viel gelacht wie gesungen: Seit einem Jahr probt der Singkreis unter der musikalischen Leitung von Jürgen Zimmermann alle zwei Wochen im evangelischen Gemeindehaus in Bippen. Dass es bisweilen recht unkonventionell zugeht, ist gewollt: Kammblasen gehört ebenso zum Programm wie das "Auf-die-Schenkel-Klopfen".

Es ist eine sehr gemischte Gruppe, die sich regelmäßig zusammenfindet. Nicht nur stimmlich. Der Singkreis ist konfessionsübergreifend, die Mitglieder kommen aus Bippen und Berge, einen Altersunterschied von mehr als 50 Jahren gibt es. Allen gemeinsam ist jedoch die Freude am Singen, am Spielen mit Melodien, mit Stimmlagen, am Ausprobieren von Stilmitteln. Den letzten großen Auftritt hatte der Singkreis beim Weltgebetstag in der St.-Georg-Kirche in Bippen, wo er mit seiner Ausdruckskraft die Zuhörer beeindruckte. Und das ist auch einer von den Aspekten, die Jürgen Zimmermann bei seiner Arbeit wichtig sind, die er auch bei Singkreisen in der Georgsgemeinde in Badbergen und in St. Petrus in Quakenbrück erprobt hat.

Die Ausdruckskraft bei der Liedinterpretation des Singkreises soll "Emotionen bei den Zuhörern wecken, egal ob negativ oder positiv". Letzteres ist natürlich besser, aber langweilig und eintönig soll es auf keinen Fall sein, weder bei den Auftritten noch bei den Proben.

Und da geht die sprichwörtliche Post ab. Mal gibt Jürgen Zimmermann mit individuellen Interpretationen wie etwa der akustisch und mimisch brillanten Darstellung von "Prosecco-Lerchen" den Alleinunterhalter. Dann ist wieder die Gruppe gefragt, etwa beim Einsatz von "Kla, Pa, Sta und Ha", was so viel bedeutet wie Klatschen mit den Händen, Patschen auf die Oberschenkel, Stampfen mit den Füßen und "Ha-ha" singen, um die Lungen zu entleeren. Das alles bietet zwar Situationskomik und Spaß, bringt aber auch Rhythmusgefühl und Lockerheit für Körper und Stimme.

Auf klassische Chorprobenbesucher mögen die unorthodoxen Methoden des Diplom-Kulturpädagogen Jürgen Zimmermann überraschend wirken, aber seine langjährigen Erfahrungen in der Theaterarbeit, mit Kirchenmusik und seine therapeutische Arbeit im Krankenhaus in Quakenbrück kommen den Teilnehmern des Singkreises sichtlich und hörbar zugute.

Dazu gehört auch das Blasen auf dem Kamm, womit er die Teilnehmer zu Höchstleistungen motiviert, egal ob es die fliegenden Hummeln von Rimski-Korsakow sind, "In the summertime" oder das "Manamana" der Muppets. Spaß, Spieltrieb und poppig-bunte Kämme heben die Stimmung und treiben die Sänger zu Höhenflügen. Und auf einmal singen alle hochkonzentriert und mit freigelachten Atemwegen "Über den Wolken" von Reinhard Mey und einen mehrstimmigen Gospelsong zu den Gitarrenklängen von Jürgen Zimmermann. Das klingt dann richtig toll, und das Hörgefühl ist ein verdientes Erfolgserlebnis. Neben den regelmäßigen Proben werden bereits die nächsten öffentlichen Auftritte geplant.

--------------------------------------------------------
© Bersenbrücker Kreisblatt 2006
Alle Rechte vorbehalten.


......














SOLALA & FILME



1

WIE IM HIMMEL“



http://www.filmz.de/film_2005/
wie_im_himmel/links.htm


http://www.wie-im-himmel-derfilm.de/

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump
.

fcgi/2005/1020/berlinberlin/0028/index.html

http://www.welt.de/print-welt/
article172006/Schweden
-

Gospel_Wie_im_Himmel.html







2

HEIMATKLAENGE“

Die Dokumentation begleitet drei alpenländische Stimm-Artisten und fängt damit den aktuellen Status des Jodelgesangs ein. Die Musiker experimentieren mit heimischen und fremden Traditionen und versuchen auf diese Weise die traditionelle Musik weiterzuentwickeln bzw. neu zu definieren. Die gebürtige Amerikanerin Erika Stucky vermischt zum Beispiel den Jodelgesang mit englischen Texten und schafft so völlig unkonventionelle Variationen. Noldi Alder hat sich nach großen Erfolgen mit seiner Band "Alder Buebe" ganz der Weiterentwicklung des Gesangs verschrieben. Christian Zehnder konnte als gelernter Logopäde schließlich wichtige Akzente im Jodelgesang setzen.

Eine Amerikanerin im Wallis macht aus der Folklore des Jodelns eine theatrale Musikshow. Ein Volksmusiker treibt das Naturjodeln in unbekannte Sphären und ein Stimmpädagoge verbindet die Schweizer Vokaltradition mit der Obertonmusik der mongolischen Steppe. Stefan Schwietert porträtiert drei der bekanntesten Schweizer Künstler einer Musikform, die hierzulande vor allem mit Alphorn, Bergidylle und Lederhosen in Verbindung gebracht werden. Zwischen Heimatgefühl, Selbstwahrnehmung und Experimentierfreude präsentiert der versierte Filmemacher eine eigenwillige Musikform, die mehr bietet als erwartet, und setzt dabei seine Reihe ungewöhnlicher Klangporträts fort. Schon der große Komiker Loriot konnte sich eine Satire auf die alpine Gesangsextravaganz des Jodelns nicht verkneifen und sorgte mit seinem Sketch "Das Jodeldiplom" für herzhafte Lacher auf bundesdeutschen Sofas. Ein Beweis dafür, wie schwer es ist für Außenstehende, also für Menschen, die nicht in der alpinen Folklore verhaftet sind, sich mit dieser besonderen Form des Gesangs anzufreunden. Dass dahinter weit mehr steckt als nur sinnlose Vokalinjurien und für Touristen erstelltes Berggeheul, erscheint vielen als abwegig.

Ein gefundenes Fressen also für den Dokumentarfilmer Stefan Schwietert, der sich mit ungewöhnlichen Musikporträts bereits einen Namen gemacht hat. Nach zwei Filmen über das Akkordeon (Accordion Tribe und El Acordeon del diablo) sowie zwei Jazz-Filmen (A Tickle in the Heart und Voyage Oriental) wendete sich der Schweizer bereits mit Das Alphorn (2003) mehr den lokalen Klangwelten zu. Wer sein imposantes Werk kennt, wundert sich nicht, wenn der vielfach ausgezeichnete Regisseur auch der Schweizer Folklore-Musik gänzlich neue und faszinierende Seiten abgewinnen kann.

Dass Mundart-Gesang, Jodeln und Popmusik zusammenpassen können, bewies schon der Österreicher Hubert von Goisern mit seinen Alpinkatzen. Doch Schwietert bleibt auf eidgenössischen Seite der Alpen, wo er im Wallis zunächst die ungewöhnliche Stimmkünstlerin Erika Stucky besucht. Die hat zwar amerikanische Wurzeln, zog aber mit acht Jahren ins idyllische Morel und vereint nun amerikanische Elemente mit der ortsansässigen Gesangskultur. Sie verbindet Moritaten, Volkslieder, Jazz, Pop und natürlich gewaltige Stimmbandkollagen allein oder im Duett miteinander und eroberte sich mit schrägen Videos nicht nur das Herz ihrer Tochter sondern auch die einer festen Fangemeinde.

Die hofft bei jedem neuen Auftritt auf neue Brüche und Wiedervereinigungen bekannter Traditionen und musikalischer Konventionen, die sich auch mal mit Babyweinen oder Vogelgeschreien duellieren. Die Stimmakrobatin bietet eine wahnwitzige Bühnenshow, der man die Verschmelzung der kulturellen Wurzeln (Schweiz und USA) sofort anmerkt.

Dem Bild von Alphörnern, Sennenkäppi und Hudigäägeler hätte Noldi Alder früher schon eher entsprochen. Der Appenzeller entspringt einer bekannten Volksmusikfamilie und hat zusammen mit seinen Brüdern in der Formation "Alder Buebe" bereits große Erfolge gefeiert. Deshalb traut man ihm eine Ausbildung in Klassischer Musik und Violine erst gar nicht zu. Doch die Begrenztheit der Volksmusik verleitete ihn, sich dem Naturjodeln zu widmen, dem er seit 15 Jahren nun fortwährend neue Seiten abgewinnen kann.

Alder zelebriert das Experiment der Rückführung zu den Wurzeln und reflektiert die kulturelle Tradition, das Verwurzeltsein in Landschaft, Bauerntum, Beschaulichkeit bis hin zu einer spirituellen Meditation. Gleichzeitig tritt er erweitert er den Bezugsrahmen seiner Kunst, was ihm im Kreise der Familie nicht nur Wohlwollen einbringt.

Und da ist noch Christian Zehnder, der gemeinsam mit dem Bläser Balthasar Streiff das Duo "Stimmhorn" bildet. Zehnder, ein gelernter Stimmpädagoge, experimentiert nicht nur mit Jodeln, er hat sich im ganzen Musikkosmos umgesehen und den Obertongesang der mongolischen Steppen für sich entdeckt. Schwietert begleitet ihn auf eine Reise, wo er an einem Treffen bekannter mongolischer und sibirischer Obertonmusiker teilnimmt und das Publikum mit seinem Können in Erstaunen versetzt. Da werden Erinnerungen an Rocco Belics faszinierendes Porträt Genghis Blues (1999) wach. Gerade Christian Zehnders mutiger Umgang mit scheinbar zusammenhangslosen Nischenformen der Vokalmusik sorgt für ein tieferes Verständnis für das Streben nach Neuerung und eine große Faszination für diese besondere Form der Musik.

Schwieterts Porträt der drei bekanntesten Schweizer Jodelkünstler widerspricht dem gängigen Umgang mit einer Kunstform, die selbst in der Schweiz vielerorts belächelt wird. Vielmehr beobachtet der Filmemacher die Künstler hautnah bei der Schaffung einer ganz eigenen musikalischen Sprache, die progressiver nicht sein kann. Im Dreiecksverhältnis von Landschaft Musik und Mensch sucht Schwietert nach den Motiven und Motivationen der Protagonisten. Er berauscht mit monumentalen Bergbildern, um sich gleich darauf in die Enge einer Gaststube zurückzuziehen, und verbindet Andacht mit Naturverbundenheit.

Mit seinem typischen Hang zu leiser Komik nähert er sich verschiedenen Erklärungen für die Entstehung des Jodelns, vom Urschrei bis zur helvetischen Naturreligion. Plötzlich wird aus dem Musikerporträt ein Essay über Heimat, Selbstfindung, Identität, Inspiration, Leben und Tod, das sich bald wieder anderen Themen widmet wie Globalisierung, Kommunikation, und Generationenkonflikte. Damit demonstriert Schwietert die Lebendigkeit dieser Musik und gießt sie in kräftige Bilder (Kamera: Pio Corradi), die durch Archivmaterial ergänzt werden.

Einmal mehr demonstriert Schwietert sein Können, faszinierende Einblicke in ungewöhnliche Musikwelten zu geben. Sein beeindruckendes Klangerlebnis pendelt zwischen sperriger Dissonanz und melodiösem Gleichklang, skurrilen Menschen und emotionalen Begegnungen in bewegenden Bildern. Sein Verdienst ist die Schaffung von Verständnis und Spannung, die dafür schon auf der diesjährigen Berlinale als auch auf dem Münchener Dokumentarfilmfest für überraschte und beschwingte Gesichter nach den Vorführungen sorgte.

Die Preise, die er für Heimatklänge bereits erhielt, beweisen, was der Filmemacher in seiner Dokumentation feststellt: Jodeln rocks!







3

WILLKOMMEN IM WESTERWALD“






http://www.inside-digital.de/
bildergalerie/willkommen
-im-westerwald/660/1/



http://www.kino.de/kinofilm/
willkommen-im-westerwald/
fotoshow/107715.html



http://www.daserste.de/filmmittwoch/
sendung_dyn~film,1794~cm.asp




Katja, nicht ahnend, dass Dorfpolizist Ulli (Johann von Bülow) ihr seit der Grundschule verfallen ist, verliebt sich in Ahmad, der sich einige Missverständnisse und Intrigen später prompt in der Abschiebehaft wiederfindet.

Mindestens so schön wie die Geschichte ist die liebevolle Umsetzung durch Tomy Wiegand, der schon in "Fußball ist unser Leben" viel Gespür für regionale Spezialitäten bewiesen hat. Während Egon Werdins Bildgestaltung eine mitunter fast schon kitschige Hommage an das enorm fotogene rechtsrheinische Mittelgebirge ist, sorgen kleine Einschübe immer wieder für weiteres Augenzwinkern. Außerdem vermittelt die Musik von Warner Poland und Wolfgang Glum unglaublich viel Lebensfreude.

Aber das Beste sind die Nebenfiguren. Während Lisa Martinek und Pasquale Aleardi zwar ein jederzeit überzeugendes und außerdem ausgesprochen hübsches Paar sind, dessen Spiel aber naturgemäß durch die Konventionen des Genres bestimmt wird, macht Johann von Bülow eine Menge aus seiner Rolle als "Sheriff", der seinen Job riskiert, als er Ahmad versteckt. Auchdie Auftritte von Lambert Hamel als Bürgermeister Bullwieser (Ullis Vater) können sich sehen lassen. Außer dem Leiter (Michael Schreiner) des Asylbewerberheims ist Bullwieser der einzige, der Ahmads Treiben misstrauisch beäugt. Ansonsten hat er aber nichts gegen Ausländer, so lange sie sich integrieren - "Stichwort Leitkultur". Eine wunderbare Sommerromanze mit viel Liebe zum Detail. tpg.










SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO
SO LA LA
SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA SO LA LA
SO LA LA

LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LASO LA

LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LASO LA

LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LASO LA

LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LASO LA

LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LASO LA

LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LASO LA

LA LA SO LA LASO LA LASO LA LA SO LA LASO LA LASO LA LASO LA


SO LA LA wurde 2006 in der Kirchengemeinde St. Georg Bippen ins Leben gerufen.





© AitschJie 2009